Gemeinsame britisch-irakische Patrouillen im Südirak
- Briten: Chaos geht zurück, Infrastruktur funktioniert wieder
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Wie kann Saddam identifiziert werden?
Die ersten britisch-irakischen Patrouillen haben am Sonntag nach britischen Militärangaben in den südirakischen Städten Basra und Fau für Ruhe und Ordnung gesorgt. Die gemeinsamen Streifen britischer Soldaten und örtlicher Polizisten sollen das Machtvakuum mit Chaos und Plünderungen nach der Entmachtung des Regimes von Saddam Hussein füllen. "Das ist Teil unserer Bemühungen, wieder zum Normalen zurückzukehren", sagte ein Militärsprecher.
Etwa 300 Polizisten kehrten nach den Angaben in Basra an ihre Arbeitsplätze zurück. Anfangs soll es nur britisch-irakische Streifen geben, später sollen die irakischen Polizisten vorangehen, mit Abstand gefolgt von britischen Soldaten. Eventuell sollen die Iraker dann allein patrouillieren, aber jederzeit von den Briten kontrolliert werden können. Bei den jetzt ausgewählten irakischen Polizisten handelt es sich nach britischen Angaben nicht um frühere Funktionäre der Baath-Partei von Saddam Hussein, sondern um "ganz gewöhnliche Leute".
Zuvor waren am selben Tag zwei Polizeiberater vom britischen Verteidigungsministerium nach Basra gekommen, um dort beim Aufbau einer Polizeitruppe zu helfen.
Nach britischen Angaben beginnt sich nach Tagen des Chaos und der Plünderungen die Situation in Basra langsam zu verbessern. Die Infrastruktur, etwa Ampeln oder Straßenlampen, funktioniere teils wieder. Die Bevölkerung kaufe wieder auf lokalen Märkten ein. Auch gingen die Plünderungen zurück, hieß es.
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