Spanien: Hunderttausende protestieren gegen Krieg
- Rücktritt von Premier Aznar wegen US-Unterstützung gefordert
- Auch in Wien einige hundert Menschen bei Demo
·Persischer Golf
USA ziehen zwei Flugzeugträger ab
·Bush-Rede
"Saddams Regime ist Geschichte!"
·Wo ist Saddam?
Bilder: USA suchen mit Spielkarten
·Irak-BILDER
170.000 Kunst-werke sind verloren
·Chaos im Irak
Plünderungen: USA bleiben gelassen
·Bagdad-Chaos
CNN: Selbstmord-Attentat verhindert
·Die Welt jubelt
Die Reaktionen auf Saddams Sturz
Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Spanien gegen den Irak-Krieg protestiert. Allein in Barcelona gingen rund 200.000 Demonstranten auf die Straße, wie die Regionalregierung mitteilte; die Organisatoren sprachen von 300.000. In der Hauptstadt Madrid nahmen nach Schätzungen von Journalisten hunderttausende Menschen an einer Anti-Kriegs-Kundgebung teil. Die Organisatoren sprachen von 200.000 Demonstranten, die Polizei von lediglich 5000.
Zahlreiche Demonstranten waren in Schwarz gekleidet. Sie forderten vielfach den Rücktritt von Regierungschef José Maria Aznar, der die US-geführte Koalition unterstützt, und den Abzug der alliierten Truppen aus Irak. Auch in Cordoba, Lugo, Pamplona, Granada und San Sebastian demonstrierten Tausende gegen den Krieg.
Demo auch in Wien
Einige hundert Demonstranten haben am Samstag in Wien an einer Kundgebung anlässlich des "Internationalen Aktionstages gegen den Krieg" teilgenommen. Eine Demonstration fand in der Nähe der US-Botschaft statt. Anschließend gab es ein "Die-In" - ein " symbolisches Sterben" - in der Landesgerichtsstraße. Nach Angaben der Polizei gab es keine Zwischenfälle. Aufgerufen zu dem Protest gegen den Irak-Krieg hatte das "Austrian Social Forum".
Ungeachtet des sich abzeichnenden Endes des Irak-Krieges gingen nach Agenturberichten am Samstag in aller Welt wieder hunderttausende Menschen gegen den Krieg auf die Straße. Bei den Kundgebungen wurde auch der Opfer des Golfkrieges gedacht. Demonstrationen fanden unter anderem in London, Paris, Rom, Madrid, Oslo, Stockholm, Bern und Dhaka statt. In der US-Hauptstadt Washington demonstrierten jeweils mehrere tausend Gegner und Befürworter des Krieges.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
