US-Marineinfanteristen nehmen Kut im Ostirak ein
- In der Stadt vermutete arabische Kämpfer verschwunden
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Plünderungen: USA bleiben gelassen
US-Marineinfanteristen haben nach einem Rundfunkbericht die ostirakische Stadt Kut eingenommen. Die Soldaten hätten in der Nacht auf Samstag die Stadt südöstlich von Bagdad eingeschlossen, nachdem Geheimdienste über eine Versammlung von hunderten arabischen Kämpfern in einem Fußballstadion berichtet hätten, meldete die BBC.
Ihr Reporter David Loyn, der die US-Truppen begleitet, berichtete, dass die Zugänge zur Stadt im Norden und Westen gesperrt seien. Nur noch eine Straße gen Südosten sei passierbar. Durch die Einnahme Kuts könnte eine neue Nachschublinie für die Alliierten vom Süden des Irak nach Bagdad eröffnet werden.
Sollten überhaupt irakische Kämpfer in Kut gewesen sein, seien sie in der Nacht verschwunden, berichtete Loyn. Die US-Truppen seien von jubelnden Menschen empfangen worden. US-Oberst Richard Mills sagte dem Reporter, offenbar profitierten Plünderer davon, dass Recht und Ordnung zusammengebrochen seien.
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