Zwei US-Flugzeugträger werden aus Golf abgezogen
- USA: Heiße Phase des Irak-Kriegs ist beendet
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Plünderungen: USA bleiben gelassen
Nach der Einnahme der Stadt Tikrit ist die heiße Phase des Irak-Kriegs nach Einschätzung der US-Armee beendet. Die "größeren Kampfeinsätze" seien vorbei, weil die irakischen Bodentruppen nicht mehr zu "zusammenhängendem Handeln" fähig seien, sagte der stellvertretende US-Generalstabschef Stanley McChrystal am Montag in Washington. Die USA zogen zwei Flugzeugträger und mehrere Kampfflugzeuge aus der Golfregion ab.
Das militärische Hauptziel einer Vertreibung des Regimes von Präsident Saddam Hussein sei erreicht, sagte McChrystal, der von einer "Übergangsphase zu einem langfristig stabilen Irak" sprach. "Jetzt wird es kleine, wenngleich scharfe Gefechte geben." US-Oberbefehlshaber Tommy Franks habe damit begonnen, all jene Truppen heimzuschicken, die er nicht mehr braucht. Zunächst würden vor allem die Kapazitäten der US-Luftwaffe in Irak verringert, die den Krieg vor knapp vier Wochen mit massiven Luftangriffen eröffnet hatte. Die ersten sechs US-Tarnkappenbomber vom Typ F 117 aus Irak trafen nach Armeeangaben am Montag auf ihrem Stützpunkt im US-Bundesstaat New Mexico ein. Der Rest der Staffel wird in den kommenden Tagen erwartet.
Bodentruppen bleiben
Die beiden Flugzeugträger "Kitty Hawk" und "Constellation" würden in dieser Woche aus dem Persischen Golf abgezogen, so dass nur noch ein Flugzeugträger dort bleibe, sagte McChrystal. Bodentruppen würden aber noch nicht abgezogen. Derzeit sei die 4. US-Infanteriedivision mit ihren etwa 30.000 Soldaten komplett in Irak; Das 3. gepanzerte Kavallerieregiment und andere
Bodenstreitkräfte würden derzeit noch verstärkt.
Waffenlabors gefunden?
Südlich von Bagdad fanden US-Soldaten Militärangaben zufolge möglicherweise bis zu elf mobile Bio- und Chemiewaffenlabors, die im Sand vergraben gewesen seien, wie CNN berichtete. Es seien aber keine Chemikalien gefunden worden. Man habe jedoch Berge von Dokumenten sicher gestellt, sagte Brigadegeneral Benjamin Freakly. Die Zahl der im Irak-Krieg ums Leben gekommenen US-Soldaten erhöhte sich nach Pentagon-Angaben bis Montagabend auf 118.
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