Talabani: Teil der kurdischen Kämpfer bleibt in Kirkuk
- "Auf Bitten" der Amerikaner um für Sicherheit zu sorgen
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Die kurdischen Kämpfer werden nach Aussage des Chefs der Patriotischen Union Kurdistans (PUK), Jalal Talabani, das Gebiet um die nordirakische Stadt Kirkuk, die sie am Donnerstag nahezu kampflos eingenommen hatten, nicht vollständig räumen. Einige der Tausenden von Kämpfern blieben "auf Bitten" der USA in der von wichtigen Ölfeldern umgebenen Stadt, um gemeinsam mit US-Truppen weitere Plünderungen zu verhindern, sagte Talabani am Samstag. Im Zentrum Kirkuks wurden bisher aber nur einige wenige US-Soldaten gesichtet. Sie halten die umliegenden Ölfelder sowie den Flughafen besetzt.
Die Lage in der 700.000-Einwohner-Stadt Kirkuk blieb am Samstag weiter angespannt. Reporter beobachteten, wie die kurdischen Kämpfer durch die Straßen patrouillierten, um weiteren Vandalismus und neue Plünderungen zu verhindern. Zudem richteten sie Kontrollpunkte ein und nahmen Plünderern ihre Beute ab. Im Zentrum der Stadt regelten kurdische Polizisten den Verkehr. In einigen Stadtteilen kehrte indes Normalität zurück. Geschäfte öffneten und Märkte begannen sich zu füllen.
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