Müssen Saddam finden und noch einiges erledigen
- Rumsfeld: Vergleich Szenen in Bagdad & Berliner Mauerfall
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Die USA haben trotz des praktischen Zusammenbruchs des Saddam-Regimes im Irak nach den Worten von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld noch vieles zu erledigen. So müssten Saddam Hussein und seine Söhne gefunden werden, sagte Rumsfeld am Mittwoch in Washington.
Zudem sei es wichtig, die nördlichen Ölfelder zu sichern. Und es müssten Massenvernichtungswaffen gefunden und die Wege aufgedeckt werden, die es Bagdad ermöglichten, sie zu entwickeln. Rumsfeld erklärte, die Iraker, die die Amerikaner dabei unterstützten, würden belohnt.
Der Verteidigungsminister äußerte sich erfreut und erleichtert über den Fall Bagdads. "Dies ist ein sehr guter Tag". Angesichts der Jubelszenen in der irakischen Hauptstadt fühle er sich an den Fall der Berliner Mauer erinnert. Saddam habe nun einen "rechtmäßigen Platz" neben Hitler, Stalin und anderen Diktatoren eingenommen.
Wie zuvor andere US-Regierungsvertreter warnte auch Rumsfeld, dass der Krieg noch nicht vorbei sei. Es lägen noch viele Herausforderungen und mögliche Gefahren vor den alliierten Streitkräften, die ihre Aufgabe bisher auf eine "spektakulär" gute Weise erfüllt hätten.
Rumsfeld verglich die Szenen jubelnder Iraker in Bagdad mit dem Fall der Berliner Mauer. Die Bilder feiernder Iraker, die auf US-Panzern mitführen und Statuen des Staatschefs Saddam Hussein niederrissen, seien "atemberaubend". Im Irak habe sich "das Blatt gewendet". Der bisherigen Regierung sei ein schwerer Schlag versetzt worden.
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