EU-Außenminister beraten über Nachkriegs-Irak
- Treffen in Luxemburg hat begonnen
·Irak-Krieg
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Die EU-Außenminister haben sich am Montag in Luxemburg getroffen, um über die Rolle der Europäischen Union nach dem Ende des Irak-Krieges zu beraten. Diplomaten erwarteten dazu eine sehr offene Debatte, die sich bis in den späten Nachmittag hinziehen könne. Offen sei, ob die Minister zum Irak eine Erklärung verfassen würden oder aber der griechische Ratsvorsitz nach der Debatte lediglich eine kurze Stellungnahme abgeben werde, hieß es vor dem Treffen.
Zu den weiteren Themen gehören die Lage in Nahost und Nordkorea sowie die Zukunft der europäischen Verteidigungspolitik. Österreich ist durch Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) vertreten. Der deutsche Außenminister Joschka Fischer (Grüne) wurde erst gegen Mittag in Luxemburg erwartet.
Die EU setzt sich für eine zentrale Rolle der UNO ein, die USA sehen dagegen die Aufgabe der Vereinten Nationen im Nachkriegs-Irak hauptsächlich im humanitären Bereich. Bereits beschlossen ist humanitäre Hilfe durch die EU in einer Höhe bis zu 100 Millionen Euro.
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