Hongkong will bei Fluggästen Fieber messen
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Hongkong will die Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS mit neuen Maßnahmen eindämmen. Die Behörden erwägen, bei sämtlichen Passagieren, die von Hongkong abfliegen, Fieber zu messen, wie eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte. Wie dies praktisch umgesetzt werden soll, ist noch unklar. Vom Hongkonger Flughafen Chek Lap Kok fliegen monatlich etwa eine Million Menschen ab. China meldete unterdessen zwei weitere SARS-Todesfälle.
Die Behörden riefen zudem für kommenden Samstag zu einer umfassenden Säuberungsaktion auf. Fernsehsender würden live darüber berichten, sagte eine Regierungssprecherin.
Wirtschaftskraft hat gelitten
Hongkongs Wirtschaftskraft hat durch die Ausbreitung des Schweren Akuten Atemwegssyndroms merklich gelitten. 1.059 Bewohner in der ehemaligen britischen Kronkolonie sind nach offiziellen Angaben an SARS erkrankt, 32 Menschen starben in der Stadt bereits an der Krankheit. Die Regierung reagierte mit der Ankündigung der Fiebermessungen und weiterer Maßnahmen auf Meldungen aus Indonesien und den Philippinen, wo am Freitag die ersten SARS-Fälle bekannt gegeben wurden. Die Patienten hatten sich offensichtlich in Hongkong mit der Krankheit infiziert.
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