Deutschland: 52 Verletzte bei Massenkarambolage
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Bei Massenkarambolagen auf der Autobahn A 9 München-Berlin sind am Freitag 52 Menschen verletzt worden, darunter zehn schwer. Das teilte die Polizei in der Nacht auf Samstag mit. Am Abend wurde die Autobahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.
Bei schlechter Sicht wegen Schneefalls und gleichzeitigem Sonnenschein waren in der so genannten Münchberger Senke zwischen Bayreuth und Hof über 100 Fahrzeuge zusammengestoßen. Als Unfallursache nannte Polizeisprecher Klaus Bernhardt zu geringen Sicherheitsabstand.
In Richtung Berlin ereigneten sich nach Polizeiangaben vier größere Unfälle, in Richtung München gab es einen Unfall, der "durch Gaffer verursacht wurde". Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere hunderttausend Euro. Nach Angaben des Leiters der Rettungsleitstelle Hof, Bernd Weinmeyer, waren die Rettungsdienste mit 20 Fahrzeugen und acht Hubschraubern im Einsatz.
Die Autobahn war zwischen Münchberg-Nord und Münchberg-Süd mehrere Stunden komplett gesperrt. In beiden Fahrtrichtungen bildeten sich zum Auftakt der Osterferien Staus von mehreren Kilometern Länge. Gegen 21.00 Uhr wurden die letzten Sperrungen wieder aufgehoben. Bereits zuvor waren einzelne Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben worden.
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