Algerien: Österreicher-Konvoi kommt gut vorwärts
- Von den 29 Vermissten fehlt noch jede Spur - Suche läuft weiter
- USA warnen vor Reisen nach Algerien
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Der Konvoi mit Europäern, die sich derzeit noch in den gefährdeten Gebieten Algeriens aufhalten und nicht verschwunden sind, kommt gut vorwärts. Der Leiter der Sondermission des österreichischen Außenministeriums, Thomas Buchsbaum, rechnete damit, dass sie bereits in drei Tagen in Tunesien sein könnten. Die Suche nach den 29 Vermissten, unter ihnen acht Salzburger, ging indes weiter.
Die beiden Innsbrucker Bergsteiger, die kurze Zeit irrtümlich als vermisst gegolten haben, sollten am Freitag Nachmittag bei einer Fähre in Tunis eintreffen. "Bis dahin gelten sie bei uns nicht als vermisst", sagte Buchsbaum.
Nach Angaben des Außenministeriums kamen die beiden Tiroler am Freitag nicht bei der Fähre in Tunesien an, wo sie erwartet worden waren. Über ihren Aufenthaltsort gab es keinerlei Hinweise. "Wir müssen sie zu den Vermissten zählen", sagte das Außenamt auf Anfrage.
Zwei weitere Europäer verschollen
Die Nachrichtenagentur AP meldete inzwischen, dass zwei weitere Europäer verschollen sind. "Wir gehen dem derzeit nach, können es aber nicht bestätigen" sagte Buchsbaum. Bei den Personen, deren Nationalität nicht bekannt ist, dürfte es sich aber nicht um Österreicher handeln.
6.000 Militärs an Suche beteiligt
An der Suche nach den insgesamt 29 vermissten Europäern beteiligen sich schon seit längerer Zeit in einem Bezirk 6.000 Militärs. Es gibt jedoch immer noch keinerlei Hinweise.
USA warnt vor Reisen nach Algerien
Das amerikanische Außenministerium hat eine Reisewarnung für den Teil der Sahara im Südosten Algeriens herausgegeben, wo 29 europäische Wüstentouristen vermisst werden. Das Ministerium empfahl US-Bürgern, sorgfältig ihre Sicherheit zu überdenken, bevor sie nach Algerien reisen. Es verwies dabei auf Anschläge von Terroristen in entlegenen und ländlichen Gegenden.
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