Seit Ermordung von Djindjic 10.000 Personen verhaftet
- Etwa 3.700 Personen in U-Haft, 5.600 Strafanzeigen
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Seit der Ermordung des serbischen Regierungschefs Zoran Djindjic am 12. März sind nach offiziellen Angaben etwa 10.000 Personen festgenommen worden. In Untersuchungshaft, die auf Grund einer kürzlichen Gesetzesänderung bis zu 60 Tagen andauern darf, befinden sich rund 3.700 Personen.
Dies meldeten die Belgrader Medien am Dienstag. Die Polizei hat wegen verschiedener Straftaten 5.600 Strafanzeigen eingereicht.
Ausnahmezustand aufgehoben
Die serbische amtierende Präsidentin Natasa Micic hat die Aufhebung des Ausnahmezustandes verkündet, der nach der Ermordung von Regierungschef Zoran Djindjic am 12. März verhängt worden war. Micic hat ihre Entscheidung auf Grund eines Regierungsvorschlages von heute, Dienstag, getroffen.
Regierungschef Zoran Zivkovic hatte zuvor die energische Fortsetzung des Kampfes gegen die Organisierte Kriminalität und seine Ausweitung auch auf die Finanzkriminalität und sonstige Verbrechensformen angekündigt. Nach Angaben des Ministerpräsidenten hat die Polizei die Ermordung von Djindjic völlig aufgeklärt.
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