Israelische Armee liquidiert Hamas-Extremisten
- Palästinenser-Auto mit Raketen angegriffen

Israelische Kampfhubschrauber haben am Donnerstag im Zentrum von Gaza ein palästinensisches Auto (Bild) mit Raketen angegriffen und dabei einen von Israel wegen zahlreicher Angriffe auf Israelis gesuchten Palästinenser getötet. Vier Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Bei einem palästinensischen Angriff in der Nähe einer jüdischen Siedlung im Westjordanland waren zuvor zwei Israelis getötet worden.
Nach palästinensischen Angaben handelte es sich bei dem liquidierten Palästinenser um Ibrahim Hamdan, einen der von Israel meist gesuchten Extremisten der radikalen Hamas-Organisation. Er soll im Gazastreifen zahlreiche Angriffe auf Israelis verübt haben. Bei dem Raketenbeschuss wurde das Fahrzeug völlig zerstört und ging in Flammen auf.
Aus israelischen Militärkreisen verlautete, bei dem palästinensischen Angriff nahe der Siedlung Bekaot seien acht weitere Israelis verletzt worden. Zwei Angreifer seien von israelischen Sicherheitskräften anschließend erschossen worden. Nach einem dritten Schützen werde gefahndet, teilte ein israelischer Behördenvertreter mit. Der Rundfunk meldete, die Schießerei habe sich nahe einem Armeestützpunkt ereignet.
In den Palästinensergebieten war zu Beginn des Irak-Krieges relative Ruhe eingekehrt. In den vergangenen Tagen hatte die Gewalt jedoch wieder zugenommen. Israelische Truppen hatten am Mittwoch bei einer Militäraktion im Gaza-Streifen einen Palästinenser erschossen. Am Vorabend waren bei dem israelischen Luftangriff sieben Palästinenser getötet worden, darunter zwei führende Mitglieder der radikalen Gruppe Hamas.
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