Schnee-Gestöber in Deutschland: Hunderte Unfälle!
- In vielen Städten krachte es im Minuten-Takt
Winterchaos auch in Deutschland: Plötzlicher Schneefall hat am Montag zu hunderten Unfällen mit mindestens drei Toten und zahlreichen blockierten Autobahnen geführt. Lastwagen stellten sich im Berufsverkehr reihenweise quer. In vielen Städten krachte es im Minuten-Takt! In den Alpen wuchs die Lawinengefahr.
Bei einem Unfall auf der spiegelglatten Autobahn A 2 (Magdeburg- Hannover) starb bei Helmstedt ein 47 Jahre alter Mann. Das Auto, in dem er saß, prallte auf einen Lastwagen, der sich plötzlich quer gestellt hatte. Wenige Stunden später kam dort ein 31-Jähriger ums Leben, als ein Kleintransporter in Richtung Berlin ins Schleudern geriet und sich überschlug. Bei Biberach in Baden-Württemberg wurde ein 30-jähriger Autofahrer tödlich verletzt, dessen Wagen auf einer vereisten Brücke in einen Sattelzug und zwei andere Autos rutschte.
Auf bayerischen Autobahnen fuhren bei zwei Unfallserien mehr als 70 Autos und Lastwagen ineinander. Rund 50 Fahrzeuge wurden bei plötzlich auftretenden Schneefällen auf der Autobahn A 7 Ulm-Füssen nahe Illertissen in mehrere Serienunfälle verwickelt. Auf der Autobahn A 96 München-Lindau nahe Landsberg kollidierten auf regennasser Fahrbahn zahlreiche Autos und Lastwagen. Mindestens zwölf Menschen wurden bei den Massenkarambolagen verletzt.
In vielen Städten krachte es in der Früh im Minutentakt: So zählte die Polizei allein in Berlin rund 90, in Dresden mehr als 60 Unfälle. Am Vormittag normalisierte sich die Lage.
Im bayerischen Alpenraum herrsche nach den jüngsten Schneefällen erhebliche Lawinengefahr, berichtete die Lawinenwarnzentrale Bayern in München. Sogar ohne Einwirkung von außen könnten Lawinen abgehen.
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