Pensionsreform: ÖAAB mahnt breiten Konsens ein
- Nicht alle Menschen dagegen aufbringen
- Vertrauensschutz wahren
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Der ÖAAB mahnt weiterhin "dringend notwendige Änderungen" bei der Pensionsreform ein. Länger arbeiten, harmonisierte Systeme und längere Durchrechnungszeiten seien unumgänglich, es müsste aber möglich sein, diese Maßnahmen so zu gestalten, "dass die Menschen die Reform mittragen und nicht alle dagegen aufgebracht werden", sagte Generalsekretär Walter Tancsits. Als Beispiel für eine zentrale Forderung des ÖAAB nannte Tancsits die Wahrung des Vertrauensschutzes.
"Es kann nicht angehen, dass die Änderungen bei den Steigerungsbeträgen dazu führen, dass man unter gleichen Voraussetzungen, nur einen Tag nach dem Stichtag, um zehn Prozent weniger Pension bekommt. Hier wird man sich Einschleifregelungen überlegen müssen.
Auch müsse eine Pensionsreform mit der Handschrift der ÖVP Kindererziehungszeiten "belohnen". Zumindest diese Forderung wird wohl berücksichtigt werden, wie Bundeskanzler ÖVP-Obmann Wolfgang Schüssel gestern im Fernsehen angekündigt hatte.
"Hätte man die ÖAAB-Position von vornherein in den Begutachtungsentwurf eingearbeitet, wäre viel "Verwirrung und Kritik" erspart geblieben, sagte Tancsits.
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