FORMAT: Van Staa kritisiert Mehrfachpensionen von VP-Kollegen
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In einem Interview mit dem am Freitag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT kritisiert der Tiroler Landeshauptmann Herwig Van Staa (ÖVP) die Mehrfachbezüge von Parteikollegen wie Werner Faßlabend oder Günter Stummvoll. "Die Politikerpensionen", so Van Staa im FORMAT-Gespräch, "werden völlig zu recht kritisiert."
Van Staa weiter: "Die Gehälter sind zweifellos hoch genug. Daher schon nach drei Jahren Arbeitszeit von einem ´wohlerworbenen Anspruch´ auf eine Pension zu sprechen, ist alles andere als gerechtfertigt - ja eigentlich zynisch."
Auch an der Präsentation des ÖVP-Pensionskonzepts übt Landesparteichef Van Staa offen Kritik: "Klug und logisch wäre gewesen, mit der Pensionsreform bei den Politikerpensionen zu beginnen." Stattdessen würde es jetzt Rechtfertigungen für teils völlig unverständliche Regelungen geben. Van Staa gegenüber FORMAT: "All diese Rechtfertigungen sind verzichtbar."
Als Reform-Ansatz plädiert der Tiroler Landesparteiobmann der ÖVP für eine Anhebung der Pensionssicherungsbeiträge: "Bei Politikern könnten sie künftig doppelt so hoch sein wie bei Beamten oder ASVG-Versicherten."
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