Villacher Mutter gab Sohn täglich bis zu zehn Joints
- Sie sah es als "gesundheitsfördernd" an

Den täglichen Joint für ihren minderjährigen Sohn hat in Villach eine Frau als "gesundheitsfördernde Maßnahme" angesehen. Vier Jahre lang hat sie dem jetzt 16-jährigen Schüler nach dessen Anhaben regelmäßig Cannabis gegeben. Dies teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Der Bursch bekam Cannabis als Tee oder als Joints verabreicht. Bis zu zehn Joints am Tag seien es gewesen, gab dieser an. Die Mutter baute das Cannabis in ihrer eigenen Wohnung an. Zu diesem Zwecke unterteilte sie einen Raum mittels eines durchgehenden Kastens und pflanzte dahinter die Cannabispflanzen an. Neben einer Heizlampe und Ventilatoren wurden von der Polizei jetzt auch zwölf Cannabispflanzen in Töpfen sichergestellt werden.
Die Frau wurde in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Zu ihrer Verantwortung sagte sie, sie haben mit dem Cannabis den Sohn "vor übermäßigem Alkoholgenuss" bewahren wollen. Sie selbst sprach dem Suchtgift ebenfalls kräftig zu. Die Polizei war über einen Hinweis auf die "Rabenmutter" gestoßen.
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