Postamt-Leiterin soll 300.000 € unterschlagen haben
- Erst mit EDV-Installierung fiel die Affäre auf
Die langjährige Leiterin des Postamtes einer kleinen Gemeinde im Salzburger Pinzgau soll über Jahre hinweg insgesamt rund 300.000 Euro unterschlagen haben. Aufgeflogen ist die Affäre, nachdem im Amt eine EDV-Anlage installiert worden war. Die Frau wurde inzwischen entlassen.
Karl Wochermayr, interimistischer Leiter der Gendarmerie-Kriminalabteilung, bestätigte gegenüber der APA, dass wegen dieses Vorwurfs ermittelt werde. Laut "Salzburger Nachrichten" (SN ) soll sich die Frau an der Börse verspekuliert und dadurch begonnen haben, Geld in die eigene Tasche umzuleiten. Von den Börse-Geschäften ist Wochermayr allerdings nichts bekannt. Die Post prüft derzeit, weshalb die Unterschlagungen bei internen Untersuchungen nicht schon früher aufgefallen sind.
Post-Sprecher Emil Burka bestätigte zwar, dass es eine Anzeige gibt, wollte sich aber nicht näher dazu äußern. Es handle sich aber um ein laufendes Verfahren, bei dem die Unschulds-Vermutung gelte. Er bestätigte aber, dass die Frau entlassen worden sei.
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