Montag, 7. April 2003

Studiengebühren: FP-Burgenland für Ersatz durch Land

Die FPÖ Burgenland tritt dafür ein, dass burgenländischen Studenten die Studiengebühr durch das Land ersetzt wird. LAbg. Johann Tschürtz kündigte am Montag in Eisenstadt einen entsprechenden Antrag im Landtag an. Die finanzielle Belastung des Landes durch diese Maßnahme konnte er vorerst nicht beziffern.

Für SPÖ-Klubobmann Christian Illedits ist der Vorschlag der Freiheitlichen "ein weiteres Beispiel dafür, wie ÖVP und FPÖ auf Bundesebene Belastungs- und Einsparungsmaßnahmen einführen und die Kosten dafür auf die Länder überwälzen wollen".

FPÖ-Abg. Tschürtz verwies darauf, dass an den burgenländischen Fachhochschulen keine Studiengebühren eingehoben werden, obwohl rund 70 Prozent der Studierenden nicht aus dem Burgenland kommen, nur 30 Prozent stammen aus dem Land. Junge Burgenländer, die außerhalb des Bundeslandes studieren, kämen nicht in den Genuss der Gebührenfreiheit - "eine Ungleichbehandlung".

Der Gegenvorschlag des SPÖ-Klubchefs: Die FPÖ solle sich so wie die SPÖ für eine generelle Abschaffung der Studiengebühren einsetzen.

7.4.2003 16:13