Montag, 31. März 2003

Parkgebühren via SMS auf der Zielgeraden

  • Pilotversuch geht nach drei Monaten zu Ende
  • 4,2 Mio. Parkminuten in drei Monaten gelöst

Der drei dreimonatige Versuch, die Parkgebühren in Wien via SMS zu bezahlen, geht jetzt zu Ende. Am 1. April müssen die Tester wieder ins Börsel greifen und Kreuze machen. Rund 4,2 Mio. Parkminuten wurden erfolgreich gebucht, erklärte eine Siemens-Sprecherin. Das Feedback sei durchwegs positiv gewesen, nun müsse entschieden werden, ob und wann das System eingeführt wird.

Von den rund 1.000 angemeldeten Testern blieben schließlich rund 900 aktive "m-parker" über. Sie lösten in den vergangenen Monaten über Handy und SMS rund 46.000 Parkscheine. Außer einigen leichten Problemen in der Anfangsphase verlief der Test störungsfrei, hieß es. Auch am letzten Testtag wurde noch eifrig "geSMSt" und sogar noch das Parkkonto aufgeladen. Über 56.000 Euro haben sich die Autofahrer beim Gratistest an Parkgebühren gespart.

Spätestens um Mitternacht ist es mit der Kostenersparnis vorbei. Was Tester für eine Rückmeldung bekommen, die irrtümlich noch in den nächsten Tagen ein SMS an "m-parking" schicken, konnte Siemens auf Anfrage noch nicht verraten. Aus dem Büro von Vizebürgermeister Sepp Rieder verlautete, dass nun die Testergebnisse evaluiert werden müssten. Mitte dieses Jahre schon könnte der SMS-Parkschein zur Dauereinrichtung werden.

31.3.2003 15:38