Internet Explorer bald mit vereinfachter Deinstallation
- Microsoft muss Entfernen des Browsers erleichtern
- Justiz überwacht Vergleich aus Wettbewerbsverfahren
Nach einer Aufforderung des US-Justizministeriums wird Microsoft einen eigenen Button im Start-Menü von Windows XP einführen, der den Internet Explorer entfernt. Die Maßnahme ist eine Folge des Vergleichs, den das Softwareunternehmen mit dem US-Justizministerium im Zuge des Wettbewerbverfahrens geschlossen hatte. Dabei wurden dem Konzern einige Verpflichtungen auferlegt, die die Wettbewerbssituation für Microsoft-Konkurrenten verbessern sollen. Das Ministerium überwacht, inwieweit Microsoft diese Auflagen einhält.
Die Deinstallations-Funktion war bisher in einem Unterverzeichnis des Start-Menüs versteckt. Mit der Änderung sollen die Benutzer diesen immer sehen, sobald das Start-Menü geöffnet wird. Daneben soll in die Windows-Hilfefunktion eine Erklärung integriert werden, die dem Benutzer den Umstieg auf einen anderen Browser erleichtert. Wann diese Änderung in das Betriebssystem integriert wird, steht allerdings noch nicht fest. (pte/red)
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