Brain Force schreibt wieder schwarze Zahlen
- EBIT drehte 2002 von minus 9,1 Mio.Euro leicht ins Plus
- Umsatz sank von 65,8 auf 59,0 Mio. Euro
Der an der Frankfurter Börse im Prime Standard notierte Wiener Software-Hersteller Brain Force Software AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 schwarze Zahlen geschrieben. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte vorläufigen Berechnungen zufolge von minus 9,1 Mio. Euro auf 65.400 Euro, der Umsatz ging von 65,78 Mio. Euro auf 58,97 Mio. Euro zurück, teilte das Unternehmen am Montag im Vorfeld seiner Bilanz-PK ad-hoc mit.
Das Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) ging laut den nunmehr endgültigen Zahlen von 2,8 auf 1,9 Mio. Euro zurück. In diesem EBIT sind nach Unternehmensangaben eine Risikovorsorge, Forderungsabschreibungen und Rückstellungen in der Höhe von 1,57 Mio. Euro enthalten.
Der Bereich Professional Services erzielte bei einem Umsatz von 56,24 Mio. Euro und einem Betriebsergebnis von 2,10 Mio. Euro ein klar positives Resultat. Auf den Servicebereich Business Solution Services (BSS) entfiel dabei ein Umsatzanteil von 60,6 Prozent. Der Servicebereich Technology Integration Services (TIS) erreichte einen Anteil von 39,4 Prozent am Umsatz der Sparte Professional Services. Die Investitionen der Sparte Communication Networks in den Bereich Innovative Network Appliance mit der Produktlinie "IP Traffic Management and Content Switching" führten bei einem Umsatz von 2,7 Mio. Euro zu einem Anlaufverlust von 722.000 Euro.
Positive Entwicklung fortgesetzt
In der Sparte Communication Networks sind die Ergebnisse der beusen Solutions GmbH enthalten. In den Ergebnissen der beiden Bereiche sind Konzernkosten in der Höhe von 1,3 Mio. Euro nicht enthalten. Mit einem EBIT von 247.300 Euro im 4. Quartal (101.400 Euro in der Vorjahrsperiode) konnte das EBIT des 3. Quartals von 80.100 Euro (nach minus 10,83 Mio. Euro) um 208,9 Prozent übertroffen und die positive Entwicklung fortgesetzt werden.
Das EBITDA des 4. Quartals betrug 778.200 (495.800) Euro und übertraf den Wert des 3. Quartals um 51 Prozent. Dieser Wachstumstrend werde durch den Auftragsbestand zum Stichtag 31.12.2002 in der Höhe 14,03 (9,42) Mio. Euro bestätigt. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 11,05 (10,28) Mio. Euro und konnte gegenüber dem Vorquartal um 11,8 Prozent gesteigert werden. Zum Jahresende betrugen die liquiden Mittel 2,54 Mio. Euro. Mit 39,6 Prozent trugen die Gesellschaften in Deutschland laut Brain Force den mit Abstand größten Anteil zum Konzernumsatz bei. Mit einem Umsatz von 16,3 Mio. Euro und einer Steigerung von 7,4 Prozent gegenüber 2001 erreichte die TEMA Studio di Informatica in Italien einen Anteil von 27,6 Prozent am Gesamtumsatz.
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