Solidaritäts-Mails für die Soldaten an der Front
- Automatisierte E-Mails sollen Truppen unterstützen
- Vorformulierte Texte - Kritik an Amerika ist verboten
·Krieg im Netz
Online besser informiert sein
·Eingerichtet
Website für ver- misste Angehörige
·Redefreiheit
US-Provider: Web -sites zensuriert
·Konflikt im Irak
Aktuelle Karten im Internet erhältlich
·Al-Jazeera
Im WWW: Englische Version erhältlich
Auf www.defendamerica.mil, einer Internet-Seite des US-Verteidigungsministeriums, findet sich die knappe, vorformulierte Grußbotschaft: "Lieber US-Soldat", heißt es da, "Danke für die Verteidigung unserer Freiheit." Darunter trägt man seine Absenderangaben ein und drückt den Send-Knopf. Schon mehr als acht Millionen Internet-Nutzer haben von dieser Möglichkeit bisher Gebrauch gemacht - und das Verteidigungsministerium ist nur einer von mehreren Anbietern der elektronischen Feldpost.
Einem unbekannten Frontsoldaten einen Brief zu schreiben ist eine Tradition, - aus Angst vor Milzbrand-Attacken werden gewöhnliche Briefe allerdings nicht mehr weitergeleitet. E-Mails hingegen sind sauber: kein Gift, keine Beschimpfungen, nichts Demoralisierendes.
Zwar erlauben manche Grußanbieter ihren Nutzern, selbst formulierte Texte an die Front zu schicken, aber auch hier gilt: Kritik an Amerika ist verboten. "Für so etwas gibt es andere Orte im Internet", heißt es etwa auf der Seite von anyservicemember.navy.mil.
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