Österreichs Wintertourismus mit Nächtigungsrekord
- 0,9 Prozent Zuwachs bei den Nächtigungen
- Der Städte-Tourismus stieg um 3 Prozent
Der österreichische Tourismus hat in der abgelaufenen Wintersaison 2002/03 trotz Konjunkturflaute und Reisekrise ein neues Rekordergebnis erzielt. Insgesamt gab es einen 0,9-prozentigen Zuwachs auf 56,8 Mio. Nächtigungen. Die Ausländernächtigungen stiegen dabei um 1,1 Prozent auf 43,8 Millionen, die Inländernächtigungen stagnierten bei rund 13 Millionen, gab die Statistik Austria am Donnerstag bekannt.
Die Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit 4,5 Tagen im Vergleich zur vorigen Wintersaison unverändert. Zuwächse wurden im Winter bei Gästen aus den Niederlanden (plus 3,7 Prozent), England (plus 7,2 Prozent) und der Schweiz (plus 7,4 Prozent) verzeichnet, die Zahl der Gäste aus Deutschland (minus 1,5 Prozent) und Italien (minus 5,1 Prozent) ging hingegen zurück. Aus den USA kamen um 6,5 Prozent mehr Gäste, das Niveau von 1998/99 wurde jedoch noch nicht wieder erreicht.
Die stärksten Nächtigungszuwächse verzeichnete Kärnten mit plus 4,3 Prozent, gefolgt vom nächtigungsstärksten Bundesland Tirol und von Wien mit je plus 1,8 Prozent sowie von Vorarlberg (plus 1,6 Prozent). Nächtigungsrückgänge verzeichneten hingegen Oberösterreich (minus 3,6 Prozent), Niederösterreich (minus 1,1 Prozent) und Salzburg (minus 0,7 Prozent). In der Steiermark stagnierten die Nächtigungen, im Burgenland gingen sie um 0,4 Prozent zurück. Mehr als die Hälfte aller Ausländernächtigungen im Winter entfällt auf Tirol.
Der Städtetourismus wuchs um 3 Prozent auf 5,04 Mio. Nächtigungen. Die höchsten Nächtigungszuwächse erreichten die europäische Kulturhauptstadt Graz (plus 19,9 Prozent) und St. Pölten (plus 19,3 Prozent). In Wien stiegen die Nächtigungen um 1,8 Prozent.
(APA)
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