Lufthansa will 1/5 d. Kosten im Europa-Geschäft sparen
- Der "Kranich" leidet unter Krise der Luftfahrtbranche
- Billig-Airlines: Fluggeschäft leidet nicht unter Irak-Krieg
Die andauernde Krise der Luftfahrtbranche zwingt die Lufthansa offenbar weiterhin zu rigorosem Sparen: Die Kosten pro Sitzplatz sollen im Europa-Geschäft mindestens um ein Fünftel gedrückt werden, kündigte Lufthansa-Personalvorstand Stefan Lauer nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) an.
Dies sehe ein neues Sparprogramm vor, an dem der Konzern derzeit arbeite. Wie viel konkret eingespart werden könne, werde zur Zeit noch berechnet, sagte ein Unternehmenssprecher der Zeitung.
Das Projekt habe höchste Priorität und werde vom künftigen Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber geleitet, der Lufthansa-Chef Jürgen Weber nach der Hauptversammlung Ende Juni ablösen soll, berichtete die "FTD" weiter.
Wie die Mehrzahl der Fluggesellschaften weltweit sieht sich auch die Lufthansa mit Buchungsrückgängen im internationalen Flugverkehr konfrontiert, die sich durch den Irak-Krieg noch erheblich beschleunigt haben. Erst in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angekündigt, Flüge Richtung USA und Asien aus dem Programm zu streichen und sieben weitere Maschinen stillzulegen.
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