Sonntag, 6. April 2003

AVL-Finalduell wartet weiter auf eine Vorentscheidung

  • Tiroler hoffen auf Sieg am Freitag in Wien
  • Kleinmann: "Wir gewinnen aber, dann geht's von vorne los"

Die Endspielserie in der Austrian Volley-League (AVL) bietet heuer so viel Spannung wie noch nie. Die beiden Finalisten schenken einander nichts, das Duell des Titelverteidigers Vienna hotVolleys mit dem Herausforderer VT Tirol wartet noch auf eine Vorentscheidung. Am Montag in Partie drei waren die Wiener recht nahe an einem Auswärtssieg, doch die Innsbrucker hielten die Dominanz der Heimteams im fünften Satz letztlich doch klar aufrecht. Am Freitag sind im vierten Aufeinandertreffen wieder die hotVolleys am Zug.

Der coachende hotVolleys-Manager Peter Kleinmann sieht die Position seines Teams trotz der Niederlage gestärkt, die Leistung in der USI-Halle sollte auf dem Weg zum 2:2-Ausgleich Auftrieb geben. "Unsere Spieler sind in Form, unser Selbstvertrauen ist gewachsen. Toll, wie Billings auf seiner neuen Position spielt", meinte Kleinmann. Dem vergebenen Sieg trauerte er jedoch nach: "Wir hätten nur wie im ersten Satz weiter spielen müssen. Aber wir werden am Freitag gewinnen, dann geht's am Montag von vorne los."

Der spielende Tirol-Manager Hannes Kronthaler ist da anderer Meinung: "Wir brauchen für den Titel zwar keinen Auswärtssieg, wollen den aber trotzdem holen. In der letzten Woche hat es nicht geklappt, weil wir nach dem Sieg im ersten Match zu euphorisch waren. Daraus haben wir gelernt." Demnach will der Vize-Meister aus den jüngsten Partien doppelt profitieren. "Im Vergleich zur ersten Wien-Partie müssen wir uns spielerisch steigern und mental müssen wir uns an unserer Montag-Leistung orientieren", erklärte Kronthaler.

3. Spiel:
VT Tirol - Vienna hotVolleys 3:2 (-15,22,-19,19,15:10)

Beste Scorer: Konecny 23, Laninovic 13, Vavrek 10 bzw. Heino 22, Antunovic 20, Billings 15

Stand in der Serie: 2:1 für Tirol

Nächstes Spiel am Freitag (20.15 Uhr) in Wien (Budo-Center).

6.4.2003 15:45