Weißrusse Samsonow holte Herren-EM-Titel
- Zum zweiten Mal nach 1998 - 4:0 im Finale gegen Wosik
Der Weißrusse Wladimir Samsonow, die Nummer sechs der Weltrangliste, hat sich am Sonntag in Courmayeur zum zweiten Mal nach 1998 den Tischtennis-EM-Titel im Herren-Einzel gesichert. Im Endspiel der 24. Titelkämpfe setzte sich der 26-Jährige, der sich mit den ÖTTV-Spielern in Obertauern vorbereitet hatte, gegen den Deutschen Torben Wosik mit 4:0 (7,10,10,3) durch. Zuvor hatte er dessen Landsmann Timo Boll, den Weltranglisten-Ersten und Titelverteidiger, besiegt. Für Boll und Jörg Roßkopf (GER) gab es Bronze.
Samsonow, die frühere Nummer eins der Welt, hatte auch wesentlichen Anteil am Erfolg seines Landes im Teambewerb - beim 3:1-Finalerfolg über Deutschland feierte er zwei Siege. Er blieb als einziger EM-Teilnehmer ohne Niederlage und holte wie sein Landsmann Jewgenij Tschtschetinin zwei Gold-Medaillen. Es ist auch deshalb ein äußerst beeindruckender Auftritt von Samsonow, da er noch im Herbst eine Auszeit genommen hatte, um sich mehr um seine Familie kümmern zu können. Kostadin Lengerov war übrigens als letzter Österreicher im Achtelfinale ausgeschieden.
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