Streubomben und Esspakete zum Verwechseln ähnlich
- UNICEF fordert Farbänderung

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Gefahr für die Zivilbevölkerung im Irak: Die UNO hat davor gewarnt, dass Kinder im Irak die von den US-geführten Truppen ausgegebenen Lebensmittelpakete mit gleichfarbigen US-Streubomben verwechseln könnten. Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF forderte die USA und Großbritannien dazu auf, die Farbe der Esspakete zu ändern.
Wegen der gleichen leuchtend gelben Farbe bestehe für die Kinder im Irak ein großes Risiko, durch Blindgänger der Streubomben verletzt oder getötet zu werden.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International sind mindestens fünf Prozent der Streubomben Blindgänger. Bereits während des Afghanistan-Krieges hatte es ein ähnliches Problem gegeben. Nach UNICEF-Angaben änderte die US-Armee daraufhin die Farbe der Lebensmittelpakete.
Streubomben werden aus der Luft in einem größeren Behälter abgeworfen, der sich über dem Zielgebiet öffnet. Ein Bombenbehälter des von den USA verwandten Typs BLU 97 enthält rund 200 Streubomben in der Größe einer Cola-Dose, die Ziele in einem Gebiet von der Größe zweier Fußball-Felder zerstören können. Amnesty International hat den US-geführten Truppen vorgeworfen, im Irak-Krieg Streubomben über dicht besiedelten Gebieten abzuwerfen. Eine Reaktion des US-Militärs lag zunächst nicht vor.
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