Blair: Krieg wird sich als "Segen" herausstellen
- Kein "Eroberungskrieg", sondern "Befreiungskrieg" für Iraker
·Neuer Vorwurf
US-Luftangriff auf Friedensaktivisten?
·Tote Zivilisten
Familie wollte bei USA Schutz suchen!
·Mittwoch
Jets bombardieren Bagdad und Mossul
·Was heißt was?
Das Kriegswörter- buch der USA
Der Krieg im Irak wird sich nach Ansicht des britischen Premierministers Tony Blair als "ein Segen" für die dortige Bevölkerung herausstellen. Die Entscheidung für den Waffengang sei "die richtige Wahl" gewesen, schrieb Blair in einem Beitrag für die jordanische Tageszeitung "Jordan Times". Schließlich handle es sich nicht um einen Eroberungskrieg, sondern um einen "Befreiungskrieg".
Die US-geführten Streitkräfte im Irak setzten seinen Worten zufolge "alles Menschenmögliche" daran, so wenige Zivilisten wie möglich zu treffen "und diesen Feldzug schnell wie möglich zu Ende zu bringen". Großbritannien bemühe sich zudem sehr darum, der irakischen Bevölkerung "sofortige Hilfslieferungen" zukommen zu lassen, so der Premierminister in dem Artikel.
Blair verwahrte sich zudem gegen den Vorwurf von Kriegsgegnern, wonach der Zugriff auf irakische Ölquellen das eigentliche Motiv für den Feldgang ist. Gemeinsam mit US-Präsident George W. Bush und dem spanischen Regierungschef Jose Maria Aznar habe er sich dazu verpflichtet, das irakische Ölvorkommen in einem UNO-Treuhandfonds zu verwalten und so der irakischen Bevölkerung zu Gute kommen zu lassen, betonte Blair.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
