Syrien optiert für "Unterstützung des irakischen Volkes"
- Offizielle Antwort aus Damaskus auf Powells Forderung
- Israel: Irak könnte C-Waffen in Syrien lagern
·Sieben Tote
US-Kampfjet & Helikopter zerstört
·Bush an Irak
'Saddam führt ein sterbendes Regime'
·US-Strategie
Vor Bagdad-Sturm erst Süden sichern
·Opfer & Chaos
Bilder aus dem zerstörten Viertel
·Unfall-Tote
3 US-Soldaten ster- ben bei Heli-Crash!
·GI's hungern!
Iraker schenken US-Soldaten Essen!
·Sandstürme
Selbst modernste Armeen chancenlos
Syrien habe sich dafür entschieden, das irakische Volk im Kampf gegen die amerikanisch-britische Invasion zu unterstützen, erklärte das Außenministerium in Damaskus.
Syriens "Wahl" bedeute, dass es sich "auf die Seite des irakischen Brudervolkes stellt, das mit einer illegalen und nicht gerechtfertigten Invasion konfrontiert ist und gegen das derzeit mannigfache Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt werden", heißt es in der Erklärung des syrischen Ministeriums.
Außenminister bezieht Stellung für Irak
Zuvor hatte Außenminister Faruk Sharaa deutlich Stellung für das Nachbarland bezogen. Es sei "im Interesse" Syriens, wenn "die Invasoren im Irak besiegt werden", sagte Sharaa dem Parteiorgan "Al Baath". Syrien gehört derzeit als einziges arabisches Land dem UNO-Sicherheitsrat an. Die US-Regierung hatte Syrien in den vergangenen Tagen vorgeworfen, den Irak militärisch zu unterstützen und den Terrorismus zu fördern. US-Außenminister Colin Powell hatte Syrien zu einem "verantwortungsvolleren Verhalten" aufgefordert. Syrien stehe nun "vor einer entscheidenden Wahl", hatte Powell am Sonntag gesagt.
Israel: Lagert Irak C-Waffen in Syrien?
Der Irak hat nach Überzeugung eines hochrangigen israelischen Geheimdienstmitarbeiters Massenvernichtungswaffen möglicherweise nach Syrien ausgelagert. Wie der israelische Rundfunk am Montag berichtete, äußerte der Chef der Forschungsabteilung des militärischen Geheimdiensts, General Yossi Kuperwasser, diese Vermutung vor dem Parlamentsausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung. Der Rundfunk zitierte den General mit den Worten, die alliierten Truppen seien an allen verdächtigen Standorten im Westen des Irak gewesen, hätten aber nichts gefunden.
Gefahr eines irakischen Angriffs auf Israel gering
Die Wahrscheinlichkeit eines irakischen Angriffs auf Israel schätzte Kuperwasser als gering ein. Ganz ausschließen könne man ihn jedoch nicht, insbesondere wenn die irakische Führung ihr Ende nahen sehe.
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