Irak: Brennende Ölfelder - Bedrohung für die Umwelt
- Chemikalien führen auch zu gesundheitlichen Problemen
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Der giftige Rauch über den brennenden Ölfeldern im Südirak und von den Bombeneinschlägen in Bagdad gefährden die ohnehin bedrohte Umwelt der Region. Wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi mitteilte, enthält der schwarze Rauch gefährliche Chemikalien, die besonders bei Kindern und Menschen mit Atemwegsbeschwerden zu gesundheitlichen Problemen führen können.
Mit dem Rauch stiegen aus den brennenden Ölfeldern unter anderem Schwefel, Quecksilber und Dioxine auf, betonte die UNEP. Allerdings stünden zurzeit nur noch drei der ursprünglich sieben brennenden Quellen in Flammen. In den Gewässern des Kriegsgebietes stellte die Organisation außerdem eine erhöhte Planktonproduktion fest, die langfristig zu massivem Fischsterben führen kann.
UN-Umweltprogramm sammelt Daten
Das UN-Umweltprogramm sammelt gegenwärtig Daten zur Umwelt im Irak, um Schwerpunkte der Verschmutzung zu identifizieren. Die Organisation will außerdem technische Hilfe für die Zeit nach dem Krieg bieten. Geld für Umwelt-Maßnahmen ist in dem Budget von 2,2 Milliarden US-Dollar (rund 2 Milliarden Euro) enthalten, das die UN zur Nothilfe für den Irak und seine Nachbarländer für die nächsten sechs Monate zur Verfügung stellen. Weiteres Geld spendet nach UN-Angaben die Schweizer Regierung.
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