Japan in Angst: Erste SARS-Verdachtsfälle auf Nippon
- 75 SARS-Tote: WHO rät von Reisen nach Hongkong ab!
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·80 SARS-Tote
WHO warnt vor Hongkong-Reisen!
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Touristen müssen Masken tragen!
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Neue, mysteriöse Lungenentzündung
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Österreich: Bluttest klärt Verdacht ab
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in Wien-Schwechat
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USA: Entwarnung nach Verdacht
Auch Japan hat jetzt die ersten SARS-Verdachtsfälle gemeldet. Nach amtlichen Angaben wird bei 14 Menschen eine Infektion mit der Lungenkrankheit befürchtet. Wegen der Lungenkrankheit SARS stornieren ausländische Touristen massenhaft Reisen nach China. Bis zu 80% der Buchungen sind betroffen! Weltweit gibt es bisher 75 Tote, allein 43 davon auf dem chinesischen Festland und 16 in Hongkong. Die WHO (Kasten rechts) warnt offiziell vor Südostasien-Reisen.
Japan zittert vor SARS: Wie der japanische Regierungssprecher Yasuo Fukuda am Donnerstag mitteilte, seien bei elf dieser Patienten Symptome wie hohes Fieber und Kurzatmigkeit aufgetreten.
Die Betroffenen seien in den vergangenen zehn Tagen in SARS-Regionen gereist oder hätten Kontakt zu SARS-Patienten gehabt. Die Regierung riet der Bevölkerung dringend von Reisen nach Hongkong und in die südchinesische Provinz Guangdong ab. Japan folgte dabei dem Beispiel der Weltgesundheitsorganisation WHO. Führende japanische Reiseveranstalter strichen Reisen in schwer betroffene Regionen.
Höhepunkt noch nicht erreicht
In 22 Ländern wurden 1.900 Infizierte gezählt. Thailand-Touristen, die aus gefährdeten Ländern einreisen, müssen Mundmasken tragen. Und der Höhepunkt ist noch nicht erreicht, warnen Experten.
80 Prozent der China-Reisen storniert
Die Krankheit treffe die Tourismusbranche schwer, sagte ein Sprecher des größten Reisenveranstalters China International Travel Service (CITS) in Peking. In einigen Stätten seien 80 Prozent der Buchungen von Ausländern annulliert oder verschoben worden.
Im südlich gelegenen Kanton, wo die meisten Krankheitsfälle in China auftraten, habe die Hälfte der erwarteten Reisenden abgesagt, teilte der Veranstalter Guangdong China Travel Service mit.
Sollte sich der Trend längere Zeit fortsetzen, muss China mit erheblichen wirtschaftlichen Einbußen rechnen. Anfang des Jahres hatte die staatliche Tourismusorganisation noch mit 14 Millionen Besuchern aus dem Ausland und Einnahmen von insgesamt 22 Mrd. Dollar (20,3 Mrd. Euro) gerechnet.
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