Afghanistan: Raketen auf US-Stützpunkte gefeuert
- Mutmaßliche Taliban töten drei afghanische Grenzschützer
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In Afghanistan sind erneut Raketen auf zwei US-Militärstützpunkte abgefeuert worden. Dabei sei aber niemand verletzt worden, und es sei kein Schaden entstanden, sagte US-Militärsprecher Roger King auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram.
Zwei Raketen seien am Montag früh auf den Stützpunkt Gecko in der Nähe von Kandahar im Süden des Landes geschossen worden. Am Montagabend sei eine weitere Rakete auf den Stützpunkt Orgun in der südöstlichen Provinz Paktia abgefeuert worden, die ihr Ziel jedoch verfehlt habe.
Bei einem Vergleich der jüngsten Angriffe mit den Zahlen von vergangenem Jänner oder November, sei "kein anormaler Anstieg" festzustellen, betonte King. Die Koalitionskräfte seien im März insgesamt 27 Mal angegriffen worden.
Bei einem Überfall mutmaßlicher Taliban in der südwestlichen Provinz Nimros wurden drei afghanische Grenzschützer getötet, wie ein örtlicher Regierungsvertreter mitteilte. Fünf Bewaffnete hätten mit Gewehren auf das Fahrzeug der Grenzschützer im Bezirk Kang geschossen, dabei seien ein Kommandeur sowie zwei seiner Begleiter ums Leben gekommen. Die Täter seien entkommen.
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