Gipfel der "Gleichgesinnten" in Luxemburg begonnen
- Suche nach einheitlicher Position zu EU-Reform
- Schüssel und Ferrero-Waldner nehmen teil
Die Regierungschefs von sieben kleineren "gleichgesinnten" EU-Staaten sind am Dienstagabend in Luxemburg zusammengekommen, um gemeinsame Positionen zur Reform der europäischen Institutionen abzustimmen.
Im Mittelpunkt dürfte dabei die Ablehnung eines hauptamtlichen EU-Präsidenten stehen, wie er unter anderem von Frankreich und Deutschland vorgeschlagen worden ist. Österreich ist durch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Außenministerin Ferrero-Waldner bei dem gemeinsamen Abendessen vertreten.
Kleinere Staaten fürchten um Einfluss
Die kleineren Staaten, die zur Zeit wie alle anderen an der halbjährlich wechselnden EU-Präsidentschaft beteiligt sind, fürchten um ihren Einfluss. Zugesagt hatten für das Treffen die Regierungschefs und Außenminister von Belgien, den Niederlanden und Luxemburg sowie von Finnland, Irland, Portugal und Österreich. Ergebnisse sollten erst gegen Mitternacht bekannt gegeben werden.
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