Haider zum Wahl-Minus in NÖ: Schuld sind die "3 F´s"
- FP soll wieder Anwalt der "Kleinen" werden
- Vorrang für Arbeitsplätze statt Abfangjägern
·FP-Chefin in NÖ
"10-fache Mutter wirkt ausgleichend"
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Wie kam es zum Wahl-Debakel in Niederösterreich? Jörg Haiders Analyse: Schuld sind "3 F´s": eigene Fehler, schwarzer Filz, Führung der Landespartei. Sein Rezept zur Gesundung der Freiheitlichen: Sie müsse "zurück zu den alten Tugenden", wieder "Anwalt der Kleinen, der Schwächeren" werden. Und - Vorrang für Arbeitsplätze statt Abfangjägern.
Diese Forderungen hat der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider erhoben. Parteichef Herbert Haupt sei in seinen Bemühungen zu unterstützen, das Profil der Partei entsprechend auszurichten, so Haider in der "ZIB 2" am Montag.
Konkret würde dies bedeuten "keinen Cent für Abfangjäger in dieser Legislaturperiode" auszugeben, sondern alles zu tun, damit die Steuerreform bereits ab 1. Jänner 2004 dem Mittelstand und dem Arbeitsmarkt die notwendigen Impulse geben könnte.
Die Frage, ob die FPÖ ihre Ziele nicht besser in der Opposition realisieren könnte, beantwortete Haider nicht. Auch die Hypothese, dass möglicherweise er, Haider selbst, das Problem und damit verantwortlich für die Wahlniederlage in Niederösterreich sein könnte, blieb unkommentiert. Haider verwies lieber auf den Inhalt des Knittelfelder Beschlusses, in dem festgeschrieben sei, dass Arbeitsplätze Vorrang hätten vor Abfangjägern.
Für Niederösterreich sei ein langfristiges Aufbauprogramm notwendig, so Haider. Und wer hat Schuld am blauen Wahldebakel? Drei "F" - eigene Fehler, der "schwarze Filz" in diesem Bundesland und das Fehlen klarer Führungsverhältnisse in Niederösterreich.
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