Seit 1. April gibt es einen Bluttest bei SARS-Verdacht
- Fragen? Hotline unter der Nr. 0800-201611 (Mo-Fr 8 bis 16 h)
- Labors sind 24 Stunden im Dienst
·80 SARS-Tote
WHO warnt vor Hongkong-Reisen!
·THAILAND
Touristen müssen Masken tragen!
·Ärzte wachsam
Die Maßnahmen
in Wien-Schwechat
·Seuchen-Angst
SARS lässt Asiens Wirtschaft zittern
·SARS-Krankheit
Vierter Todesfall
in Kanada
Seit 1. April gibt es einen Bluttest bei SARS-Verdacht. Außerdem herrscht in Österreich seit dem Auftreten der ersten SARS-Verdachtsfälle eine 24-Stunden-Rufbereitschaft. Im Auftrag des Gesundheitsministeriums stehen im Verdachtsfall im AGES-Labor in der Währinger Straße in Wien-Alsergrund zwei Mediziner und vier Medizinisch-Technische Assistentinnen zur Untersuchung von Proben zur Verfügung. Außerdem wurde eine Hotline eingerichtet. Nummer 0800-201611 .
Seit dem 1. April gibt es in Österreich einen Bluttest zur Erkennung der Lungenkrankheit SARS (Schweres Akutes Atemwegssyndrom). Das teilte Gesundheitsstaatssekretär Reinhart Waneck (F) mit. Er empfahl allen Personen, im Falle eines Verdachts sofort einen Arzt aufzusuchen oder sich ins Spital zu begeben. Die Überprüfung dauere 48 Stunden.
Vom Gesundheitsministerium wurde auch eine Hotline Nr. 0800-201611 eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr für Anfragen aus der Bevölkerung besetzt.
Bisher wurden in der Alpenrepublik vier Verdachtsfälle registriert - zwei in Wien und je einer in Gmunden und in Salzburg. Bei allen vier Personen konnte inzwischen Entwarnung gegeben werden.
Weiterhin aufrecht ist die 24-Stunden-Rufbereitschaft, die im Oktober 2002 im Zusammenhang mit dem Auftreten des Milzbrand-Erregers Bacillus anthracis eingerichtet wurde. Drei Laboratorien der Sicherheitsstufe 3 (Wien-Alsergrund, Mödling und Innsbruck) halten sich bereit, verdächtige Proben zu analysieren, damit allfällige Folgemaßnahmen wie etwa die Sperre eines Postamtes oder die "Säuberung" eines Büros oder Flugzeuges angeordnet werden können.
Im Rahmen des Pockenalarmplanes ist auch in diesem Fall die Einführung einer Rufbereitschaft rund um die Uhr möglich, um unverzüglich Proben der im Prinzip "ausgerotteten" Krankheit zu analysieren. Die entsprechenden Untersuchungsmethoden - ein Nukleinsäurenachweis und ein Virusnachweis mittels Elektronenmikroskopie - wurden etabliert, hieß es bei der AGES.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
