Freitag, 28. März 2003

UTA-Verhandlungen über Einstieg bei eTel geplatzt

  • eTel: Stehen nicht zum Verkauf
  • UTA: Führen Gespräche mit mehreren Anbietern

Die Verhandlungen über einen Einstieg des größten heimischen alternativen Telekombetreibers UTA beim Konkurrenten eTel sind offenbar geplatzt. Die UTA habe zwar bereits einen Absichtserklärung unterzeichnet gehabt, nun seien die Verhandlungen aber gescheitert, hieß es aus Branchenkreisen. Grund für das Scheitern der Gespräche soll der Kaufpreis sein.

eTel Austria-Chef Achim Kaspar erklärte: "Wir stehen derzeit definitiv nicht zum Kauf." Das Unternehmen entwickle sich "prächtig", seit Jänner schreibe eTel auf Basis des Betriebsergebnisses vor Abschreibungen (EBITDA) Gewinne und erwirtschafte damit einen positiven Cash-Flow. Von der jüngsten Übernahme der österreichischen Telefonica-Tochter European Telecom erwarte man sich große Synergieeffekte. Ob eTel mit der UTA tatsächlich verhandelt habe, sei grundsätzlich Sache der irischen Mutter, der eTel Group. Seines Wissens sei es aber "nie zu konkreten Verhandlungen gekommen", so Kaspar.

Die UTA wollte die konkreten Gerüchte nicht kommentieren. "Wir führen derzeit mit mehreren Anbietern Verhandlungen", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Konkretes wolle man aber erst bekannt geben, wenn ein Deal "fix ist".

Weitere Informationen:

  • UTA-Website
  • eTel-Website

    28.3.2003 16:38