"profil": Rechnungshof prüft "e-card"-Chaos
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·e-Card-Ärger
2. Ausschreibung läuft jetzt
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in aktuellen Ausgabe berichtet, ist seit wenigen Tagen der Rechnungshof im Hauptverband der Sozialversicherungsträger - beziehungsweise in dessen für die Durchführung der österreichweiten Umstellung von Krankenschein auf e-card zuständigen Tochtergesellschaft - tätig.
Der Rechnungshof wurde nicht von der für die Einführung der e-card zuständigen Ministerin Maria Rauch-Kallat zur Prüfung der bisherigen Vorgänge beim e-card-Projekt aufgefordert, der Rechnungshof wurde vielmehr von sich aus aktiv.
Der Grund für das Einschreiten des Rechnungshofs liegt in aufklärungswürdigen Tatbeständen, die zu einer beträchtlichen Zeitverzögerung bei der Einführung der e-card, zur Kündigung eines Teils der bisherigen Auftragnehmer, zu einer gerichtsanhängigen Klage des Hauptverbands gegen das bisherige Auftragnehmer-Konsortium auf Zahlung eines rund 60 Mio. Euro hohen Pönale-Betrags sowie zur Neuausschreibung eines Teils des Projektauftrags führten.
Ursprünglich hätte die e-card schon im Jahr 2004 den Krankenschein österreichweit ersetzen sollen. Ob die Einführung der e-card zumindest im Jahr 2005 fix erwartet werden könne, wollte eine Sprecherin von Ministerin Rauch-Kallat "nicht garantieren".
Die komplette Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des "profil".
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