Mittwoch, 26. März 2003

Krankenkassen wollen im EDV-Bereich kooperieren

  • Gemeinsame Software soll entwickelt werden
  • Reduzierung der Rechenzentren geplant

Die österreichischen Krankenkassen für Unselbstständige wollen künftig im EDV-Bereich kooperieren. Dies wurde bei einer Konferenz in Linz beschlossen. Das Kooperations-Konzept nennt sich "KV-DATA". Die Realisierung soll unter Einbindung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger erfolgen.

Ziel sei es, so die OÖ. Gebietskrankenkasse in einer Aussendung, mögliche Synergien und das vorhandene Know-how gemeinsam zu nutzen, "um die Wirtschaftlichkeit und Produktivität im EDV-Bereich sicherzustellen". In einem ersten Schritt soll eine gemeinsame Software entwickelt werden, weiters sollen auch einheitliche EDV-Standards festgelegt werden. Durch die Bündelung der Aktivitäten soll es möglich werden, die Zahl der Rechenzentren bei den Kassen zu reduzieren sowie Investition-, Betriebs- und Leitungskosten zu optimieren, hieß es in der Aussendung, die mit der Feststellung schloss:

"Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Krankenversicherungsträger werden dieses Konzept der Politik vorstellen und auf die Vorteile, die sich aus der vorliegenden kooperativen Lösung ergeben, nachdrücklich hinweisen".

26.3.2003 13:25