Krankenkassen wollen im EDV-Bereich kooperieren
- Gemeinsame Software soll entwickelt werden
- Reduzierung der Rechenzentren geplant
Die österreichischen Krankenkassen für Unselbstständige wollen künftig im EDV-Bereich kooperieren. Dies wurde bei einer Konferenz in Linz beschlossen. Das Kooperations-Konzept nennt sich "KV-DATA". Die Realisierung soll unter Einbindung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger erfolgen.
Ziel sei es, so die OÖ. Gebietskrankenkasse in einer Aussendung, mögliche Synergien und das vorhandene Know-how gemeinsam zu nutzen, "um die Wirtschaftlichkeit und Produktivität im EDV-Bereich sicherzustellen". In einem ersten Schritt soll eine gemeinsame Software entwickelt werden, weiters sollen auch einheitliche EDV-Standards festgelegt werden. Durch die Bündelung der Aktivitäten soll es möglich werden, die Zahl der Rechenzentren bei den Kassen zu reduzieren sowie Investition-, Betriebs- und Leitungskosten zu optimieren, hieß es in der Aussendung, die mit der Feststellung schloss:
"Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Krankenversicherungsträger werden dieses Konzept der Politik vorstellen und auf die Vorteile, die sich aus der vorliegenden kooperativen Lösung ergeben, nachdrücklich hinweisen".
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