Tiroler Unternehmen Datacon muss Mitarbeiter abbauen
- Einschnitte sind unvermeidbar
- 32 Angestellte davon betroffen
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Das Tiroler Unternehmen Datacon Technology AG mit Sitz in Radfeld (Bezirk Kufstein) muss zehn Prozent der Mitarbeiter abbauen. 32 Angestellte sind von den Einsparungsmaßnahmen betroffen.
Auf Grund der "anhaltend negativen wirtschaftlichen Entwicklung, dem schlechten Exportumfeld und der Lage im Mittleren Osten und deren Auswirkungen könne das Unternehmen die gewählte Expansionsstrategie nicht länger verfolgen. Durch straffere und effizientere Organisation wolle die Datacon Kosten reduzieren, teilte der Wirtschaftspressedienst mit.
Um im kommenden Geschäftsjahr wieder die Gewinnzone zu erreichen und den Unternehmenserfolg "nachhaltig abzusichern" seien die Einschnitte unvermeidbar, hieß es von Unternehmerseite. "Wir haben die betroffenen Angestellten in persönlichen Gesprächen informiert und der Belegschaft in einer Mitarbeiterversammlung die Hintergründe erklärt", sagte Gerhard Zeindl, Vorstand Operation und Administration. Die Betroffenen seien bereits beim Arbeitsmarktservice AMS angemeldet.
Die Datacon Technology AG ist ein international tätiger Konzern, der hoch präzise Maschinen für die Halbleiterindustrie entwickelt und produziert. Die Radfelder Firma beliefert weltweit führende Mikroelektronik-Unternehmen.
Datacon-Website
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