Britische Regierung sagt Spammern den Kampf an
- Spam macht bereits 40% des weltweiten E-Mail Volumens aus
- Verwendung von Cookies darf nur noch transparent erfolgen
·Hinterhalt
Spam: Adresse verschleiern
·CeBIT 2003
Neuartiger Filter gegen E-Müll
Die britische Regierung hat Spammern den Kampf angesagt. Das Ministerium für Handel und Industrie kündigte gestern in London ein verschärftes Vorgehen gegen die unerwünschten Zusendung von Werbung im Internet an.
"Spam ist zu einer regelrechten Plage im Internet geworden", sagte Stephen Timms, Minister für elektronischen Handel. Der Werbemüll würde bereits 40% des weltweiten E-Mail Volumens ausmachen und für große Verärgerung und Unsicherheit unter den Anwendern sorgen.
Der Versand von Werbung per E-Mail ohne Zustimmung des Empfängers soll künftig stärker verfolgt werden. Auch die Verwendung von Cookies dürfe nur noch transparent, und nach Einwilligung des Nutzers erfolgen. Timms versteht seinen Vorstoß als Teil des Anti-Spam-Programms der EU.
