Mittwoch, 26. März 2003

Falsche Internet-Rechnungen verschickt

  • Verdächtiger Niederösterreicher gefasst
  • Schaden soll mindestens 40.000 Euro betragen

Einen Schaden von mindestens 40.000 Euro soll ein Niederösterreicher mit "Computerkriminalitäten" verursacht haben. Der 40-jährige Kaufmann aus Haidershofen (Bezirk Amstetten) hat laut Sicherheitsdirektion an 5.000 Internetteilnehmer ungerechtfertigte Rechnungen in der Höhe von jeweils 93,60 Euro verschickt. Darin hieß es: "Wird die Zahlung nicht durchgeführt, erfolgt die Löschung der Domain."

Außerdem wird der Kaufmann verdächtigt, seit Anfang 2002 als Inhaber einer Webseite 3.000 Kunden zur angeblichen Reservierung einer Wunschdomain mit der Kennung "eu" (z.B. teleconet.eu) veranlasst zu haben. Dafür kassierte der Niederösterreicher jeweils 46,80 Euro - und das, obwohl es noch gar keine europäische Kennung gibt.

Vor den Machenschaften hatte die Wirtschaftskammer im Jänner gewarnt. Das angebliche Internetunternehmen benutzte im Briefkopf den Titel "Searchservice Internet Domain". Der Kaufmann wurde dem Landesgericht St. Pölten eingeliefert.

26.3.2003 10:42