Blix in NEWS: "Bekamen Türe vor Nase zugeschlagen"
- Zusammenarbeit mit der US-Regierung problematisch
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Im NEWS-Exklusivinterview im UN-Hauptquartier in New York übt der UN-Waffeninspektionschef Hans Blix scharfe Kritik an der plötzlichen Abberufung seines Teams aus dem Irak: "Ich bin enttäuscht, dass wir nicht länger bleiben und unsere Arbeit zu Ende führen konnten. Wir bekamen die Türe vor unseren Nasen zugeschlagen. Dreieinhalb Monate waren nicht lange genug. Und ich glaube auch nicht, dass das in der UN-Resolution 1441 so gemeint war..."
Seine Zusammenarbeit mit der US-Regierung beschreibt Blix als problematisch: "Ich hatte sogar, kurz vor der Entscheidung, in den Krieg zu ziehen, das Gefühl, dass sie unsere Arbeit irritiert. Sie versuchten, von uns Wunschresultate zu erhalten. Wann immer wir das nicht tun konnten, gab es Kritik". Dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen zum Einsatz bringen könnte, hält der Waffeninspektor für unwahrscheinlich: "Er würde die Weltöffentlichkeit gegen sich aufbringen. Für Saddam ist das Image alles. Er sieht sich als arabischer Held. Seine Reputation ist ihm wichtig - sogar im Angesicht des Todes."
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