Kurzarbeit beim Kärntner Schuhhersteller Ara
- Arbeitsplatzgarantie bis Februar 2004
Die Krise der Kärntner Schuhhersteller nimmt kein Ende. Nach den Kündigungen bei der Schuhfabrik Gabor in Spittal/Drau musste Ende März 2003 bei der Ara- Schuhfabrik in Feldkirchen Kurzarbeit angeordnet werden. 400 Mitarbeiter sind betroffen, dafür gab es seitens der Betriebsleitung eine Arbeitsplatzgarantie bis Februar 2004.
Erst im Juli 2002 hatte Ara seine Schuhfabrik in Griffen (Bezirk Völkermarkt) geschlossen, 114 Arbeitsplätze gingen verloren. Im größeren Werk in Feldkirchen konnte ein Personalabbau bisher vermieden werden, das gelang aber auch nur durch mehrmalige Kurzarbeit. Ara-Geschäftsführer Herbert Lininger: "Geplant sind 20 Kurzarbeitstage, damit können wir die Arbeitsplätze halten." Bis September sei die Auslastung dann gegeben, der Auftragsrückgang sollte damit für heuer abgefangen sein.
Im Zuge des für die Einführung von Kurzarbeit notwendigen Sozialplans garantierte das Unternehmen den Mitarbeitern eine Arbeitsplatzgarantie für elf Monate, also bis Februar 2004. Mehr als die nun angesetzten drei Wochen Kurzarbeit sind laut Lininger nicht geplant.
Bei Gabor hatten 277 Mitarbeiter ihre Arbeit verloren. Die verbliebenen 650 Mitarbeiter produzieren Schuh-Schäfte für das Werk in Deutschland und montieren Schuhoberteile aus dem Gabor-Werk in der Slowakei.
Keine Auslastungsprobleme hat der dritte Schuherzeuger in Kärnten, Gallus in Wolfsberg. Dort sind nach Angaben von Geschäftsführer Werner Fally nach den Bestellungen für die Herbstkollektion alle 270 Mitarbeiter ausgelastet. Sogar eine Aufstockung des Personalstandes ist im Gespräch. (APA)
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