Anton Ehmann erlitt schwere Gehirnerschütterung
- Einsatz am Mittwoch in Tschechien ausgeschlossen
- Dr. Martin Leonhardt: "Ein weststeirischer Schädel hält viel aus"
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Nach einer Nacht auf der Intensivstation des UKH Graz ist der österreichische Fußball-Teamspieler Anton Ehmann bereits wieder auf dem Weg der Besserung. Die detaillierte Untersuchung bei Dr. Martin Leonhardt in der steirischen Landeshauptstadt ergab die Diagnose "schwere Gehirnerschütterung", an den Zusammenprall mit Martin Stranzl während des freundschaftlichen Länderspiels am Mittwoch gegen Griechenland (2:2) kann sich der Innenverteidiger nicht mehr erinnern. Ein Einsatz im EM-Quali-Match am Mittwoch in Prag ist ausgeschlossen.
"Die Computer-Tomographie hat keine Blutung und keinen Bruch ergeben. Der Patient war ungefähr zwei Minuten bewusstlos. Die Einlieferung in die Intensivstation ist als Vorsichtsmaßnahme zu werten. Der Patient ist ansprechbar", erklärte der behandelnde Arzt Leonhardt. Nachsatz: "Ein weststeirischer Schädel hält viel aus."
Ehmann wurde im Laufe des Donnerstags auf ein Stationsbett verlegt, kann aber frühestens erst am Samstag das Spital wieder verlassen. Bei absolut günstigem Heilungsverlauf darf der 30-Jährige Ende kommender Woche mit leichtem Training beginnen.
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