Neben Austria plant auch Bayern schon die Meisterfeier
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In der deutschen Fußball-Bundesliga sind so wie in der heimischen T-Mobile Bundesliga 26 Runden gespielt und die Meisterschaftsentscheidung ist da wie dort so gut wie gefallen. Der FC Bayern München plant angesichts von 15 Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Borussia Dortmund ähnlich wie die Fans der Wiener Austria bei einem Polster von 13 Zählern auf Aufsteiger Pasching bereits die Meisterfeier.
In München wird die traditionelle Fete auf dem Marienplatz vorbereitet, in Wien laufen ebenfalls die Planungen für eine Fan-Party.
"Feiern werden wir nach dem letzten Heimspiel am vorletzten Bundesliga-Spieltag, da sind unsere Fans hier in München und im Stadion, und dann wollen wir eine große Party auf dem Rathausplatz machen", sagte Bayern-AG-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Montagabend im Bayerischen Fernsehen.
Bayern trotz Geheimvertrag-Affäre gelassen
In der Affäre um den Geheimvertrag mit der KirchGruppe hofft Rummenigge auf eine "zügige Entscheidung" und blickt dem Urteil gelassen entgegen. "Ich sehe kein Statut, gegen das wir verstoßen haben", meinte der Vorstandsvorsitzende in der Sendung "Blickpunkt Sport". Sollte es eine Bestrafung geben, dann könne er sich je nach Art des Urteils den Gang vor ein Gericht vorstellen. Die Drohung von Präsident Franz Beckenbauer, mit dem Rekordmeister im Falle einer harten Bestrafung aus der Bundesliga nach Italien auszuwandern, entkräftete Rummenigge. "Das ist etwas salopp vom Franz daher gesagt worden", so der AG-Boss, "das hat natürlich keine Grundlage."
Beckenbauer selbst kündigte am Dienstag sogar an, eine Strafe unter einer Bedingung zu begleichen. "Man braucht uns nicht lange zu bitten, etwas für ein soziales Projekt oder den Jugendfußball zu bezahlen." Es dürfe allerdings nicht der Eindruck erweckt werden, "dass wir der Liga etwas schulden". Es sei mit der Nicht-Offenlegung des Vertrages ein Fehler gemacht worden, räumte Beckenbauer ein, betonte aber auch: "Wir haben niemanden geschädigt, uns die Lizenz nicht erschlichen oder Geld der Liga veruntreut." Insgesamt habe er in der Sache aber keine großen Befürchtungen.
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