US-General Franks: Kriegserfolge "bemerkenswert"
- Rumsfeld entlastet: Militärs wollten nicht mehr Truppen
- Medien zuvor: Rumsfeld wollte möglichst "billigen" Krieg
Der US-Oberbefehlshaber des Irak-Krieges, Tommy Franks, hält die bisherigen Erfolge der Koalition für "bemerkenswert". Der Krieg verlaufe nach Plan, betonte der General vor der Presse in Doha (Katar). Er wies damit wachsende Kritik an der Strategie zurück.
US-Präsident George W. Bush hatte auf einer Sitzung seines "Kriegsrates" auf Camp David nach Medienberichten das Vorgehen ebenfalls ausdrücklich unterstützt.
Franks hat nach eigenen Worten vor dem Bodenkampf keine zusätzlichen Truppen angefordert. Mit dieser Darstellung reagierte der General auf Medienberichte, wonach die Militärführung zusätzliche Soldaten verlangt und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld dies verhindert habe.
Rumsfeld habe den Krieg möglichst "billig" führen wollen, schrieb das Magazin "New Yorker". Der Minister sei damit ein großes Risiko eingegangen, zitierte die "Washington Post" aktive und pensionierte Offiziere.
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