Bush spricht von "sterbendem Regime" in Bagdad
- In Rundfunkrede: Irak tötet Kriegsverweigerer
- Wolfowitz gibt taktische Fehleinschätzung der Militärs zu
·Sieben Tote
US-Kampfjet & Helikopter zerstört
·US-Strategie
Vor Bagdad-Sturm erst Süden sichern
·Opfer & Chaos
Bilder aus dem zerstörten Viertel
·Unfall-Tote
3 US-Soldaten ster- ben bei Heli-Crash!
·GI's hungern!
Iraker schenken US-Soldaten Essen!
·Sandstürme
Selbst modernste Armeen chancenlos
·Was heißt was?
Das Kriegswörter- buch der USA
Während auf den Shclachtfeldern des Irak immer mehr Personen auf beiden Seiten sterben, geht der verbale Krieg Bush vs. Saddam weiter. US-Präsident George W. Bush hat die Regierung in Bagdad nun als ein "sterbendes Regime" bezeichnet. Der irakische Diktator konterte mit der Verleihung eines Ordens an jenen irakischen Offizier, der kurz zuvor mittels eines Suizid-Anschlags vier GIs getötet hatte.
Bush warf dem "sterbenden Regime" Saddams vor, sich zahlreicher Verbrechen und Grausamkeiten gegen die Angehörigen der eigenen Nation schuldig gemacht zu haben. Bush sagte, die Regierung lasse Menschen, die sich dem Kampf verweigerten, töten. Das irakische Militär misshandele und töte Kriegsgefangene. Diese Verbrechen würden ohne Nachsicht verfolgt und bestraft werden.
US-Soldaten 80 Kilometer vor Bagdad
In seiner Rundfunkansprache am Samstag betonte Bush, die US-Soldaten stünden 50 Meilen (rund 80 Kilometer) vor der irakischen Hauptstadt Bagdad. Dort stießen sie auf den Widerstand "höchst verzweifelter" irakischer Armee-Einheiten. Das irakische Regime, das zuvor den gesamten Irak terrorisiert habe, kontrolliere inzwischen nur noch einen kleinen Teil des Landes, erklärte Bush, der das Wochenende auf seinem Landsitz Camp David verbrachte.
Erfolge der Alliierten/b>
Bush zählte als Erfolge der sogenannten Koalition der Willigen auf: Die Räumung von Minen in wichtigen Wasserstraßen, das Anlaufen humanitärer Hilfen für die Zivilbevölkerung im Irak, die Sicherung von rund 600 Ölquellen durch die Alliierten.
Wolfowitz gibt taktische Fehleinschätzung zu
Der stellvertretende Verteidigungsminister Paul Wolfowitz räumte hingegen ein, dass die USA von einigen Taktiken der irakischen Kämpfern überrascht worden seien: "Ich glaube nicht, dass wir vorhergesehen haben, dass so viele Menschen so tun würden, als wenn sie sich ergeben und dann schießen. Ich glaube nicht, dass wir so viele Todesschwadronen in Basra vorhergesehen haben".
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