Mittwoch, 26. März 2003

Bush: Irak-Krieg noch lange nicht vorbei

  • US-Präsident sieht gute Fortschritte im Irak

US-Präsident George W. Bush hat die Amerikaner erneut auf einen längeren Krieg im Irak vorbereitet. Der Krieg sei noch lange nicht vorbei, sagte Bush am Mittwoch auf dem MacDill Luftwaffenstützpunkt in Florida. Bush warnte, je näher die US-Truppen Bagdad kämen, desto gefährlicher werde es.

Vor Bagdad würden die US-Soldaten auf die "verzweifeltsten Elemente" des Regimes treffen. Dennoch sei der Ausgang sicher. Die letzten Tage des Regimes von Saddam Hussein seien nahe.

Die alliierten Streitkräfte im Irak machten gute Fortschritte, sagte Bush. Unter dem Jubel der Luftwaffensoldaten zeigte sich der Präsident zuversichtlich, den Krieg gegen den Irak zu gewinnen. Mit jedem Tag rücke der Tag der Befreiung des irakischen Volkes näher. Er sei stolz auf die Soldaten, die mutig gegen "rücksichtlose Gegner" vorgingen, sagte Bush und erklärte: "Ich fühle mich geehrt, der Oberbefehlshaber zu sein."

US-Allianz gegen Irak umfasst 48 Staaten
Die Koalition gegen den Irak bestehe inzwischen aus 48 Nationen, sagte Bush. An der Seite der USA stünden reguläre Truppen oder Spezialeinheiten aus Großbritannien, Australien, Polen. Ein dänisches U-Boot belausche den irakischen Geheimdienst. Zu den weiteren Ländern, die die USA mit Truppen unterstützen, oder demnächst unterstützen werden, zählte Bush Tschechien, die Slowakei, Rumänien, die Ukraine und Bulgarien.

Unter dem Jubel der Soldaten verwies Bush auf die bisherigen Erfolge. In den vergangenen drei Tagen seien die US-Truppen über 300 Kilometer in Richtung Bagdad marschiert. Die Republikanischen Garden Saddam Husseins würden nun direkt angegriffen. Der Präsident erklärte, die USA hätten nur das Ziel, das irakische Volk zu befreien. Dafür wollten wir sie keine Belohnung. Die einzige Belohnung sei ein dauerhafter Frieden.

26.3.2003 17:31