Schiiten wollen gegen US-Besatzung im Irak kämpfen
- Hilfe wird nur bei Sturz Saddams akzeptiert
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Die größte schiitische Oppositionsgruppe im Irak würden nach dem Sturz von Saddam Hussein eine amerikanische Besatzungsmacht bekämpfen. "Die Kräfte der Koalition sind uns so lange willkommen, so lange sie dem Volk helfen, die Diktatur von Saddam Hussein zu beenden, falls sie unser Land besetzen oder kolonialisieren wollen, werden sich die Iraker wehren", sagte der Führer der Gruppierung Oberster Rat für die Islamische Revolution in Irak, Ajatollah Mohammed Bekir el Hakim, am Dienstag in Teheran.
Hakim bekräftigte, dass sich der Widerstand in diesem Fall auch in Waffengewalt zeigen werde. Ihm zufolge traf seine Gruppierung jüngst mit anderen Oppositionsgruppen zusammen. Man sei übereingekommen, dass eine künftige irakische Regierung alle ethnischen und religiösen Gruppen des Irak umfassen müsse und alle anderen Vorgaben von außen zurückweisen werde. Er kündigte zudem an, die Verträge der jetzigen Regierung zur Ölförderung und Öllieferungen zu annullieren, falls dies im Interesse des irakischen Volkes liege.
Ende Jänner hatte Hakim noch angekündigt, "Gottes Herrschaft auf Erden" errichten zu wollen. Seine Organisation ist die stärkste oppositionelle Kraft im mehrheitlich von schiitischen Muslimen bewohnten Südirak. Wegen ihrer engen Bindungen an das politische Vorbild Iran wird sie allerdings nicht von allen oppositionellen irakischen Schiiten unterstützt.
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