Treffen von Bush & Blair heute und morgen
- Beide beruhigen: "Alles läuft nach Plan"
- PLUS: Alle Infos zum Krieg im Irak (siehe Kasten rechts)!
·Kriegs-Budget
Bush verlangt 75 Milliarden Dollar
·Sieben Tote
US-Kampfjet & Helikopter zerstört
·"Apache"
Der beste Kampf- Helikopter der Welt
·Irak-TV
Bilder von Helikopter-Piloten?
·Irak meldet
62 Tote & 400 Ver- letzte in 24 Stunden
·Todesangst
Irak zeigt US-Tote & Kriegs-Gefangene
·"Friendly Fire"
US-Rakete schießt britischen Jet ab
US-Präsident Bush und der britische Premier Blair beruhigen die Kriegs-Kritiker: Alles läuft nach Plan in der Schlacht im Irak. US-Präsident George W. Bush will sich heute mit dem britischen Premier Tony Blair zu Gesprächen über den Irak-Krieg und den Nahen Osten treffen. Wie ein ranghoher Vertreter der US-Administration am Montag in Washington mitteilte, soll es bei dem Treffen auch um den so genannten "Fahrplan" für einen Frieden im Nahen Osten gehen.
US-Präsident George W. Bush hat sich am Dienstag überzeugt gezeigt, dass die Alliierten den Irak-Krieg trotz anhaltender Widerstände am Ende für sich entscheiden werden. Die Dauer des Krieges könne niemand vorhersagen, aber das Ergebnis sei sicher: "Wir werden siegen", sagte Bush nach Gesprächen im Pentagon. Die Truppen der Verbündeten machten auf ihrem Vormarsch stetige Fortschritte, betonte der Präsident "Das irakische Regime wird entwaffnet. Das irakische Regime wird beendet." Damit erhalte das irakische Volk seine Freiheit, und die Welt werde sicherer und friedlicher. Bush beantragte im Kongress zusätzliche Mittel zur Finanzierung des Krieges im Umfang von 74,7 Milliarden Dollar (69,9 Mrd. Euro).
Neuer Kriegsrat Bush-Blair
Der britische Premierminister Tony Blair reist heute zu Gesprächen über den Irak-Krieg in die USA. Blair und der amerikanische Präsident George W. Bush werden in Camp David über den Verlauf der Angriffe und über eine mögliche Nachkriegsordnung sprechen. Blair besteht darauf, dass die Vereinten Nationen nicht nur an humanitärer Hilfe für den Irak, sondern auch an der künftigen Verwaltung des Landes beteiligt werden.
Paris und Moskau gegen UN-"Besatzungs-Resolution"
Russland und Frankreich wollen aber keine UNO-Resolution verabschieden, auf deren Grundlage eine solche Verwaltung eingesetzt werden könnte. In ihren Augen würde dadurch der Krieg legitimiert. Auch über die sich darin offenbarende Spaltung der internationalen Gemeinschaft wollen Blair und Bush diskutieren. "Es liegt an uns allen, einen Weg zu finden, das transatlantische Bündnis wieder zusammenzubringen", sagte Blair am Dienstag. "Denn sonst werden sich Konflikte in der Welt schwer lösen lassen, und die Gefahren für diese Welt werden sich verschärfen." Nach dem Gespräch mit Bush wird Blair mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan zusammentreffen.
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